Hautkrebs

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Hautkrebs

Dein Nummer 1 Hautkrebsratgeber

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Leben mit dem
Risiko

Wie Jürgen knapp dem Krebs entkam.

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1.2.3…

Spaß dabei

Mit dem Eincreme-Einmaleins für Eltern wird der Sonnenschutz ein Kinderspiel.

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ABCDE Test

Warnhinweise wie Juckende Haut, Flecken, Kratzer und neu enstandene Stellen erkennen.

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Machen Sie hier den einfachen Test und erfahren über ein paar Klicks Ihren Hauttypen.

 

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Buntes Risiko

Es gibt versteckte Körperregionen für Hautkrebs mit denen niemand rechnet. Erfahren Sie hier mehr.

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Hautmythen aufgedeckt

Der Experte Dr. Dirk Meyer-Rogge macht hier den Wahrheitscheck.

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Hautkrebsscreening ohne Altersbeschränkung

Gehen Sie mindestens einmal jährlich zur Hautkrebsvorsorge.

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11 Sonnenregeln

Unsere Haut vergisst nicht. Laden Sie sich daher die 11 goldenen Sonnenregeln hier runter.

 

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körperkunst oder krebsgefahr?

Wo sich Melanome überall verstecken können

Hautkrebs kann nur da entstehen, wo die Haut der Sonne ausgesetzt ist? Dies ist leider ein weitverbreiteter Irrtum. Zwar bildet sich insbesondere weißer Hautkrebs tatsächlich häufig an exponierten Stellen wie Unterschenkeln oder Gesicht. Doch schwarzer Hautkrebs (Melanome) versteckt sich manchmal auch gerne!

Deshalb untersucht der Hautarzt bei einem Hautkrebsscreening immer auch die Haut hinter den Ohren, die behaarte Kopfhaut, den Po, die Fußsohlen sowie Genitalbereich. Sogar im Mund oder unter den Nägeln kann sich schwarzer Hautkrebs bilden. Besonders im Fokus stehen Leberflecke: Etwa jedes dritte Melanom wächst aus einem bestehenden Muttermal. Grundsätzlich gilt: Je mehr Muttermale, desto höher auch das Krebsrisiko.

Tragen Sie außerdem eines oder mehrere Tattoos? Dann sollten Sie besonders wachsam sein! Ein Tattoo ist die optimale Tarnung für Hautkrebs und seine Vorstufen. Sogar der Hautarzt hat es hier schwerer und muss die Haut sehr sorgfältig untersuchen.

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DIE 11 WICHTIGEN REGELN

Die Haut vergisst nicht und Hautkrebs ist dann die Folge unseres falschen Handelns. Wir haben Ihnen in einem PDF zum Download die 11 goldenen Sonnenregeln zusammen gestellt.

Genau nachsehen lohnt sich

Hautkrebs undercover

Tattoos und Hautkrebs wie passt das zusammen

Jürgen bekam Hautveränderungen im Gesicht.

Jürgen ist auf den ersten Blick ein ganzer Kerl: groß, kräftig und voller Tattoos. Ein Typ, den so schnell nichts umhauen kann. Kaum zu glauben, dass er dem Tod gerade noch so eben von der Schippe gesprungen ist. Alles begann vor drei Jahren mit einer merkwürdigen Hautveränderung im Gesicht: „Es war eine schuppige kleine Kruste auf meinem linken Nasenflügel, die irgendwann aufriss, juckte und nicht mehr heilen wollte“, so der 42-jährige gelernte Maurer aus Stade.

Der Befund ist ein Schock: ein Plattenepithelkarzinom!

Einen Termin beim Hautarzt bekommt er erst in sechs Monaten. Doch Freunde finden, dass das Ding auf Jürgens Nase gar nicht gut aussieht. Über eine Freundin erhält er einen kurzfristigeren Termin bei einem anderen Hautarzt.

Keine Sekunde zu früh, denn der Befund ist ein Schock: ein Plattenepithelkarzinom! „Das ist eine Form von weißem Hautkrebs und nach einem Melanom, also dem schwarzen Hautkrebs, die gefährlichste Hautkrebs-Art“, weiß Jürgen heute. Es ist ernst – Jürgens Nase muss so schnell wie möglich unters Messer!

Nach einer Biopsie ist klar, das Ding muss weg. Der weiße Hautkrebs wird in einer ersten OP großflächig entfernt. Auch die Lymphknoten an der linken Seite des Halses nehmen die Ärzte vorsichtshalber heraus. Das entstandene Loch an der Nase wird dann in einer zweiten OP mit einem Lappen aus der Stirn überdeckt. „Als ich aus der Narkose erwachte, sah ich aus wie ein Monster“, erinnert sich Jürgen. In einer dritten OP kümmern sich die Ärzte schließlich darum, die Ästhetik des Gesichts wiederherzustellen.

Für Jürgen, der sonst kein Grübler ist, ist es die härteste Zeit seines Lebens – auch, weil die Beziehung zu seiner langjährigen in die Brüche geht: „Mir hat es buchstäblich den Boden unter den Füßen weggezogen. Man versteht plötzlich, dass das Leben doch irgendwie ein Geschenk ist.“

Sind Tattoos ein gutes Versteck für Hautkrebs?

Eine Frage beschäftigt Jürgen dabei ganz besonders: Woher kommt sein Hautkrebs? Eine mögliche Ursache für das Plattenepithelkarzinom liegt auf der Hand. Als Maurer war er jahrelang fast täglich intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt. „Ich muss zugeben, dass ich nie besonders auf Sonnenschutz geachtet habe, obwohl ich als eher blasser Typ öfter mal Sonnenbrand im Gesicht hatte“, so Jürgen. „Aber vor 25 Jahren, als ich mit dem Beruf anfing, war Sonnenschutz echt noch kein Thema.“

Eine andere Ursache für Jürgens Hautkrebs könnte allerdings ganz woanders liegen – nämlich in seinen vielen Tattoos. In der Tat enthalten viele Tätowierfarben kanzerogene, also krebserregende Substanzen. Diese können insbesondere bei tiefer gestochenen Tattoos mit der Lymphflüssigkeit durch den ganzen Körper wandern und sich in den Lymphknoten ablagern. „Tattoos waren immer meine totale Leidenschaft. Ich hab mir mein erstes Tattoo mit 20 Jahren stechen lassen, und ständig kamen neue dazu“, berichtet Jürgen.


Obwohl es inzwischen strenge Verordnungen gibt, sind Tätowierfarben noch immer alles anderes als unbedenklich. Vor allem dunkle Farben wie Schwarz oder Blau gelten als gesundheitsschädlich und können Allergien und teils schwerwiegende Entzündungen auslösen. Daraus kann sich später unter Umständen Hautkrebs entwickeln.

Ein regelmäßiges Hautkrebsscreening wäre besser gewesen.

Zudem empfiehlt es sich für Tätowierte ganz besonders, ab 35 Jahren das von der Krankenkasse bezahlte Hautkrebsscreening regelmäßig in Anspruch zu nehmen. Dabei wird die Haut von Kopf bis Fuß von speziell ausgebildeten Haus- oder Hautärzten gründlich untersucht. „Gerade unter einem großflächigen Tattoo kann sich Hautkrebs wunderbar verstecken“, weiß Prof. Dr. med. Randolf Riemann aus den Elbe Klinik in Stade. „Da ist es unwahrscheinlich, dass man Hautveränderungen selbst bemerkt.“

Jürgen hatte einen bösartigen Krebs und lebt mit einem zehnfach erhöhtem Risiko weiter.

Zwei Jahre nach der Diagnose ist Jürgens Nase gut verheilt. Niemand sieht ihm heute an, was er hinter sich hat. Doch die Gefahr ist noch lange nicht gebannt: Alle drei Monate muss sich Jürgen einer aufwändigen Kontroll-Untersuchung unterziehen. Dabei überprüfen die Ärzte, ob sich irgendwo in Jürgens Körper neuer Krebs gebildet hat. „Ein Plattenepithelkarzinom ist ein bösartiger Krebs, der in einigen Fällen auch streuen kann“, so Prof. Riemann „Deshalb ist eine Nachsorge über mindestens fünf Jahre sehr wichtig.“ Abgesehen davon haben Menschen, die einmal an Hautkrebs erkrankt sind, ein zehnfach erhöhtes Risiko, dass dieser später erneut auftritt. Sie müssen sich also besonders gut vor UV-Strahlung schützen.

Jürgen weiß: Er hat großes Glück gehabt. „Mir ist klar, das hätte auch echt böse enden können.“ Aus seinem Schicksal hat er gelernt! In die Sonne geht es nur noch gut eingecremt! Darüber hinaus versucht er, ein möglichst gesundes Leben zu führen und anders als früher auf Zigaretten und Alkohol zu verzichten.

Solarium: Alarmstufe Rot für Hautkrebs

Schön braun oder schön doof?

Warum die Sonnenbank so schädlich wie Rauchen ist

Viele von uns, die des Öfteren ins Solarium gehen, glauben, die künstliche Sonne sei weniger gefährlich als die natürliche. Schließlich enthält das Licht der Sonnenbank nur UVA- und keine UVB-Strahlung – und die ist doch eigentlich die schlimme, die für Hautkrebs verantwortlich ist. Oder?

Medizinisch betrachtet ist das Unsinn: Jedes 20. Melanom, also schwarzer Hautkrebs, geht laut der Deutschen Krebsgesellschaft auf Solarium-Nutzung zurück. Denn auch UVA-Strahlung kann Hautkrebs auslösen. Ähnlich wie jede Zigarette Ihr Leben um 10 Minuten verkürzt, steigt das Hautkrebsrisiko pro Sonnenbank-Session um 1,8 Prozent. Nach etwa 55 Mal unter der künstlichen Sonne ist es also doppelt so wahrscheinlich, dass Sie später einmal Hautkrebs bekommen werden.

Besonders hoch ist das Risiko dabei für alle unter 35, die das Solarium nutzen. Nicht umsonst sind Sonnenbänke für Minderjährige seit dem Jahr 2009 verboten. Menschen mit Hauttyp I oder II meiden die künstliche Sonne am besten komplett.

 

Die besten Tipps für den Sommer

Sonnenschutz: ein Kinderspiel

Das Eincreme-Einmaleins für Eltern

Es ist Sommer und die Sonne lockt uns ins Freibad und an den Strand. Wenn da bloß nicht das ewige Eincremen wäre! Insbesondere für Kinder ist das lästig – und doch ganz besonders wichtig. Während Babys mit ihrer dünnen, empfindlichen Haut am besten im Schatten bleiben, benötigen Kinder einen Sonnenschutz mit Faktor 50.
So bringen Sie Ihrem Kind Sonnenschutz näher:

 

  •  Zeigen Sie ihm, wie sorgfältiges Eincremen geht. Gehen Sie es spielerisch an: Auch eine Puppe verträgt ein bisschen Sonnenmilch!
  • Eine bestimmte Sonnenmilch duftet besonders lecker? Diese Tube hat das coolste Design? Wenn Ihr Kind den Sonnenschutz mit aussuchen darf, gibt´s beim Eincremen keine Diskussionen mehr.
  • Auch Hut und Sonnenbrille gehören zum Sonnenschutz. Lassen Sie Ihr Kind beim Kauf selbst bestimmen, was es cool findet – dann wird es beides mit Stolz tragen.
  • Erklären ist besser als vorschreiben: Videos, Comics und Bilder zum Ausmalen können Ihrem Kind Wissen rund um den Sonnenschutz anschaulich näher bringen.

Unser jährliches Hautkrebsscreening

 

Versicherte der Novitas BKK können einmal jährlich zur Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung bei einem teilnehmenden Dermatologen gehen.

Die Untersuchung beinhaltet:

  • ausführliche Anamnese
  • Untersuchung der gesamten Haut
  • Beratung zum Untersuchungsergebnis

DIE 11 WICHTIGEN REGELN

Die Haut vergisst nicht und Hautkrebs ist dann die Folge unseres falschen Handelns. Wir haben Ihnen in einem PDF zum Download die 11 goldenen Sonnenregeln zusammen gestellt.

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Hautkrebs-Check
Habe ich Hautkrebs?

 

Natürlich ist ein Hautkrebsscreening beim Arzt unerlässlich.

Wichtig ist aber auch Ihre eigene Beobachtungsgabe. Die ABCDE-Regeln können Ihnen helfen zu entscheiden, ob eine Muttermal auffällig ist.

Es gibt viele Auslöser die Ihrem Körper schaden. Dazu gehört z.B. eine juckende Haut, Flecken, neu entstandene Stellen und Hautkratzer.

Generell gilt: Bitte zeigen Sie Ihre Leberflecken rechtzeitig dem Arzt, nur so können Sie die Entstehung von Hautkrebs verhindern.

Ist das Muttermal ungleichmäßig geformt?

Ist die Begrenzung des Muttermals unscharf oder wirkt es ausgefranst?

Hat das Muttermal mehrere Farbtöne und vermischt sich mit rosafarbenen, grauen oder schwarzen Punkten?

Ist das Muttermal an der breitesten Stelle größer als fünf Millimeter oder ist es erhaben?

Gab es in den letzten drei Monaten eine Veränderung des Muttermals?

Wenn Sie mindestens einmal mit „Ja“ geantwortet haben, ist ein Arztbesuch dringend zu empfehlen. Das Gleiche gilt, bei dunklen Flecken auf der Haut. Achten Sie auch auf schuppige oder juckende Hautstellen und Muttermale mit Krustenbildung.

UNSERE MITGLIEDERZEITUNG

Die Haut ist ein sehr sensibles Wunderwerk und nimmt bis zu 2 qm unseres Körpers ein. Lesen Sie hier mehr zu speziellen Themen der Haut.

Hautmythen aufgedeck

 

Rund um das Thema Haut gibt es zahlreiche Mythen. Mit dem Experten Dr. Dirk Meyer-Rogge machen wir den Wahrheitscheck.

Darf man Pickel ausdrücken?

Kleine gelbe Eiterpickel darf man ausdrücken. Besser ist es aber, sie vorher mit einer sterilen oder desinfizierten Nadel anzustechen, damit sich keine Narben bilden. Wenn es viele Pickel sind, sollte man besser eine Kosmetikerin aufsuchen. Denn dort wird die Haut vorher aufgeweicht.

Sollen Schürfwunden mit Pflaster geschützt werden?

Wenn Schürfwunden an Körperstellen sind, die belastet werden oder dort, wo Kleidung scheuert, ist es besser, sie mit einem Pflaster abzudecken. Ausnahme: Wenn die Wunde nässt, sollte sie nicht  mit einem Pflaster abgedeckt werden. An anderen Stellen kann die Schürfwunde gut offen gelassen werden.

Hilft Joghurt bei Sonnenbrand?

Joghurt hilft bei Sonnenbrand, weil er einerseits kühlt und Eiweißstoffe enthält, die positiv auf die Wundheilung wirken. Besser ist es aber in jedem Fall, erst gar keinen Sonnenbrand zu bekommen.

Wachsen Haare nach dem Rasieren wirklich dicker nach?

Nein. Aber in den ersten Tagen nach dem Rasieren fühlen sich die Stoppeln dicker an, weil sie gerade aus der Haut herauswachsen. An sich wachsen die Haare aber ganz normal weiter, ohne dicker zu werden.

Muss man fettige Haut häufiger waschen?

Muss man nicht. Die Haut hat einen Fettschutzmantel, den wir ja erhalten möchten. Wenn man aber eine Akne hat, entfettet man die Haut, um den Hautzustand zu verbessern.

Verursacht ungesundes Essen Pickel?

Zu fettes, zu süßes oder zu scharfes Essen fördert unreine Haut. Das gilt auch, wenn Milch und Milchprodukte in größeren Mengen verzehrt werden.

Machen viele Peelings die Haut geschmeidig?

Peelings sind gut für die Haut, weil sie die Hauterneuerung anregen. Wichtig ist, dass man durch das Peeling die Haut fordert, aber nicht überfordert. Zweimal in der Woche ist in der Regel unproblematisch.

 

 

Schützt Vorbräunen vor Hautkrebs?

Das Vorbräunen schützt vor dem UVB-Licht. Man bekommt also durch Vorbräunen seltener einen Sonnenbrand. Das UVA-Licht aber ist langwelliger und dringt bis zu 40fach tiefer in die Haut ein. Und das ist verantwortlich für die Alterung der Haut und Alterskrebs (weißer Hautkrebs). Dem UVA-Licht ist es egal, ob die Haut vorgebräunt ist oder nicht.

Häufig erzählen Patienten, dass sie in der ersten Urlaubswoche ein Sonnenschutzmittel mit LSF 50 verwenden, in der zweiten Woche aber nur noch eines mit LSF 30. Das bringt aber gar nichts, weil das UVA-Licht auch die gebräunte Haut durchdringt. Besser ist es, durchgängig den hohen LSF zu verwenden.

Mehr Angebote für Familien finden Sie unter www.novitas-bkk.de

Die Novitas BKK für Familien

Gerade Familien brauchen die Unterstützung einer Krankenkasse, die mit- und vorausdenkt. Für Ihre Familie sorgt die Novitas BKK nicht nur für finanzielle Entlastung: Wir unterstützen Mütter schon während der Schwangerschaft, Kinder durch Schutzimpfungen und Kursprogramme oder stellen im Fall der Fälle eine Haushaltshilfe zur Verfügung, um nur einige Beispiele zu nennen. 

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